Bemerkenswerte Plätze, verbunden mit Wohlfühlelementen oder ganz speziellen Erinnerungen – das sind Orte, zu denen man sich hingezogen fühlt. Heuer lädt Baden-Württemberg zur Entdeckung dieser ganz speziellen Sehnsuchtsorte!
In Stuttgart etwa lockt ein aussergewöhnlicher Jubilar zur (Wieder-)Entdeckung: Der Fernsehturm, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt, feiert seinen 70.ten Geburtstag. Manchen Einheimischen gilt er als typisches Symbol für – (fast) grenzenlose und Barrieren überwindende – Kommunikation. Im naheliegenden Schwarzwald wiederum wird man beim Wandern am Gernsbacher Sagenweg, oft eher verstummen, da der märchenhafte Wald und die dazugehörigen Geschichten die Besucher – von Groß bis Klein - zum Eintauchen, Fühlen und Staunen anregen.
Auch die Schwäbische Alb lockt mit besonderen Entdeckungsmomenten: entweder man entspannt beim Wiesen-Baden auf einer der unzähligen Streuobstwiesen oder man erforscht die Tiefen und die Höhen dieses sanften Mittelgebirges - bei aufregenden Höhlenbesuchen oder beim Wandern zu den höchsten Bergen der Region. Apropos Höhe - auf der oberschwäbischen Barockstrasse im Allgäu kommt man in einer ehemaligen Abtei dem Himmel ganz besonders nah: es wartet herrlich-himmlische Orgelmusik, umgeben von barocker Pracht, und die Entdeckung der historischen Sternwarte im Dachgeschoss.Diese und andere Plätze fungieren als Sehnsuchtsorte, die darauf warten, näher erkundet zu werden. Sie sind so unterschiedlich und vielfältig wie das Bundesland selbst, haben aber auch viel gemeinsam: sie sind charmant, authentisch, voller Charakter und können überraschen oder einfach das menschliche Wohlbefinden besonders steigern.
Auch die herzlichen Menschen allerorts tragen das Ihre dazu bei. Viele Einheimische – vom Kirchen-Organisten bis hin zum Höhlenforscher - haben uns ihre ganz persönlichen Sehnsuchtsorte verraten – und einige davon präsentieren wir Ihnen im Urlaubsmagazin Baden Württemberg und in dieser Newsletter-Ausgabe! Kommen Sie vorbei und entdecken Sie bald ihre eigenen!
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Stuttgart: Ein alles überragendes Symbol feiert Jubiläum.
Der Stuttgarter Fernsehturm, schon von weitem sichtbar, thront über der Stadt – und feiert heuer seinen runden Geburtstag. Er wird 70 Jahre alt und spielt daher in vielen Köpfen und Leben der Stuttgarter weit mehr als nur die Rolle eines Wahrzeichens.
Die schlanke Silhouette erhebt sich direkt über dem Gazi-Fussball-Stadion. Ein ehemaliger Fußballprofi und -trainer kennt den Ort seit Jugendtagen und meint: „Bei jedem Training und Spiel schaue ich mindestens einmal zum Turm - der gehört einfach dazu.” Er ist für ihn nicht nur architektonisches Wahrzeichen, sondern auch emotionaler Fixpunkt im Alltag, Orientierung und Heimatsymbol zugleich. Selbst im Flugzeug sitzend, weiss er, dass er wieder daheim ist, sobald er den Turm wieder sieht.
Der Fernsehturm bietet eine Aussichtsplattform für Gäste, lädt im Restaurant zum gemütlichen Kaffee-Kränzchen, und dient auch schon mal als Yogatreff oder Erlebnisort, etwa mit Gin-Tasting.
Vom dort bis hinunter in die quirlige Innenstadt sind es nur knapp 15 Minuten. Man kann somit in nächster Nähe die Kultur- und Autometropole mit ihren besonderen Highlights wie Kunst-, Mercedes-Benz- und Porsche-Museen sowie die renommierte Oper und das angesagte Ballett leicht erkunden. Vor allem abends, aber nicht nur, entdeckt man dann die Lokalszene rund um den angesagten Marienplatz, mit Live-Musik, Cocktails und Raum für spannende Begegnungen und Festivals. Von dort sieht man hoch oben dann wieder den markanten Turm, als Symbol für Weitblick und Vielfalt, aber auch für Kommunikation. Und man man wendet sich wieder dem geschäftigen Leben am Platz zu, um in weltoffenen vielfältigen Begegnungen genau das zu üben: Kommunikation für ein verbindendes und weitblickendes Miteinander, immer auf Augenhöhe.
Mehr Infos zu Stuttgart und Fernsehturm finden Sie hier.
Schwarzwald: Ein Wald lockt mit Geschichten und Sagen.
Der Gernsbacher Sagenweg im Schwarzwald erzählt nicht nur von Grafen und Teufeln, er sieht auch märchenhaft aus. Manchmal ist er etwa so schmal, dass Wanderer im Gänsemarsch hintereinandergehen müssen. Der Pfad führt über Wurzeln und Waldboden sanft bergauf, am Wegesrand wachsen giftiger Fingerhut, saftig grüne Farnlandschaften und ab und zu auch eine pinke Rhododendronblüte. Unten rauscht die Murg, darüber führt eine schmale Holzbrücke über einen mächtigen Abgrund – und dazu warten die passenden Sagen.
Den geheimnisvollen Anfang macht die Klingelkapelle am Einstieg des Wanderweges. Die hübsch verzierte kleine Kirche wurde von einem dankbaren Einsiedler gebaut, der hier dem Teufel in Frauengestalt entkommen sein soll. Das Klingeln einer hellen Glocke befreite ihn der Sage nach aus diesem Bann - vielleicht war das Glöckchen ja ein Engel?
Am Grafensprung, am Rand der Schlucht, wo angeblich Wolf von Eberstein, eingekesselt von Feinden, mitsamt Pferd hinabgesprungen sein soll, stehen Kinder am Waldesrand und staunen aufgrund der großartigen Aussicht und wegen der dazugehörigen Sage - vorgetragen von den Eltern – und bekunden, dass sie da selbst nie hinunterspringen würden, nicht mal mit einem Zauberpferd.
Gelegentlich wird es etwas steiler, aber bald liegt dann das imposante Schloss Eberstein majestätisch auf einem Felsrücken vor den Wanderern - mit besonderem Blick über grüne Reben und den Schwarzwald, bereit für Einkehr und Übernachtung. Es präsentiert sich wie ein Balkon über der Natur - mit toller Aussicht, Genussmomenten und Ruhe.
Auf dem Sagenweg führt jeder Schritt ein bisschen tiefer in den Schwarzwald mitsamt seinen Geschichten. Wer möchte, kann sich in der Touristinfo auch einen Sagenrucksack mit Rätseln ausleihen - so wird die Wanderung noch mehr zum spielerischen Abenteuer. Der fünf Kilometer lange Rundweg ist mit Wegweisern und Info-Tafeln bestückt, die die Sagen erzählen, und bietet somit einen wunderbaren Ausflug in die Fabelwelt, ganz besonders für Familien.
Mehr Infos zum Sagenweg gibts hier .
Oberschwaben: Dem Himmel kommt man selten so nah.
Wer besonderen Kunstgenuss erleben will, sollte sich zur Oberschwäbischen Barockstraße im Allgäu begeben.
Bei einem Besuch der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei Ochsenhausen etwa erklingen an Sonntagen und im Orgelsommer oft ganz besondere Töne, die die Herzen der ZuhörerInnen in ihren Bann ziehen. Im 80 Meter langen Kirchenschiff wirkt man selbst ganz klein, umgeben von weißem Stuck und überstrahlt vom imposanten barocken Deckengemälde, wo Geschichten aus dem einstigen Klosterleben erzählt werden. Dabei wird man umgarnt von himmlischer Musik der berühmten Orgel. Das Instrument wirkt wie ein barockes Theater - ein ganzes Orchester aus weißen Engeln ist rund um die Pfeifen platziert und besondere Klangfarben der Streicher- und Flötenregister unterstreichen die hervorragende Akustik der Basilika und den besonderen klanglichen Kosmos.
Die Musik gibt in der ehemaligen Abtei überhaupt den Ton an – hier ist nämlich die Landesmusikakademie untergebracht und man kann bei Führungen durch den prächtigen Barockbau oft jungen Musikern heimlich beim Proben lauschen. Im vielleicht schönsten Speisesaal des Landes genießt man dann das Essen unter beeindruckenden Fresken und fühlt sich fast so fürstlich wie der einst hier residierende Abt und Landesherr. Auch die eindrucksvolle Bibliothek und weitere Details des Prachtbaus sollte man nicht missen: etwa die ehemalige Sternwarte des Klosters - ein Fernrohr durch eine kleine Dachluke – und die Tatsache, dass zur Sternenbeobachtung der anderen Himmelsseite das Dach samt Guckloch damals ganz einfach gedreht wurde.
Wer also dem Himmel ganz nah sein möchte, der lauscht den Orgeltönen in der Kirche, bewundert die barocke Kunst oder spaziert am lauschigen Krummbach entlang, der einst das Kloster mit Wasser und heute die müden Füße der Besucher mit Abkühlung versorgt. Man unternimmt eine besondere Zeitreise in eine spannende Epoche.
Die Abtei Ochsenhausen ist dabei aber nur ein Schatz von vielen an der Oberschwäbischen Barockstraße, die heuer ihr 60-jähriges Jubiläum feiert. Kunstinteressierte kommen hier auf jeden Fall ins Staunen und Schwelgen. Mehr Infos zum Kloster warten hier.
Mehr Details zur Urlaubsregion Oberschwaben findet man hier.
Schwäbische Alb: Drei unterschiedliche Welten in drei Höhenlagen erkunden.
Bei einer Reise in der Schwäbischen Alb gibt es viel zu entdecken: die Tausender-Berge im Südwesten mit grandioser Aussicht, die typischen sanften Hügel mit Streuobstwiesen und Wegen der Entspannung als auch felsige Karstlandschaften mit unzähligen Höhlen. Die Landschaft lebt von diesen reizvollen Gegensätzen. Mit 1.015 Metern gilt der Lemberg als der höchste Punkt der Schwäbischen Alb.
Hier, im Donauberg-land, wartet der schöne weite Blick in die Ferne - über Wälder und benachbarte Tausender-Berge, die sich aus der sanften Hügelgegend erheben. Die Ruhe der Natur lockt ebenso wie die Geselligkeit in der dortigen Berg-Hütte, wo man auf Stammgäste und Wanderer von nah und fern trifft. Auch die Kleinsten fühlen sich wohl - es warten Spielstationen wie Murmelbahn, Sandkasten und Barfußpfad.
Rund um 400 Meter Höhe lockt die ruhige Mitte der sanft hügeligen Alb-Landschaft mit unzähligen Streuobstwiesen. Über 1,5 Millionen knorrige Apfel- und Birnenbäume bieten nicht nur Genuss und Entspannung fürs Auge, sondern auch für Körper und Seele, denn im weiten Neckartal kann man in geführten Kursen auch das Streuobst-Wiesenbaden erleben - Muße ist garantiert. Man steht unter den Bäumen und atmet tief ein, riecht die feinwürzige Luft, spürt das Kitzeln der Grashalme an den Zehen und hört das Singen der Vögel. Man blickt nach oben und genießt die Weite des Himmels. Die Natur hilft, zu sich selbst zu finden, Stress abzubauen und sich wieder zu erden.
Im Bauch der Alb wartet aber auch anderes Terrain: rund 2.800 Höhlen hat das Wasser hier in den Kalk gegraben. 55 Meter unter der Erde kann man etwa die Tiefenhöhle Laichingen, Deutschlands tiefste Schauhöhle, erkunden. Mit einer Mischung aus freudiger Spannung und Respekt sowie Abenteuerlust kletterten hier schon unzählige Höhlenforscher, um das Besondere zu entdecken. Besucher erleben die Unterwelt auf einem Pfad mit Eisentreppen und festen, beleuchteten Wegen mit über 600 Stufen. Es geht durch schmale Gänge, die sich unvermittelt zu großen Hallen öffnen und vorbei an besonderen Formationen, die das Wasser hier aus dem Gestein geschliffen hat.
In der Schwäbischen Alb kann man auf drei verschiedenen Höhenlagen in drei ganz besonders reizvolle unterschiedliche Welten eintauchen.
Mehr zur Region findet man hier .
Bilder:
© TMBW, Anna Monterosso-Carneiro
© TMBW, Gregor Lengler
© TMBW, Isabela Pacin
© TMBW, Gert Krautbauer
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